Gute Bildung in schlechten Zeiten? Teil 2

Die zunehmende Verbreitung und Normalisierung menschenfeindlicher Einstellungen und Handlungen hat zu einer gesellschaftlichen Diskursverschiebung beigetragen. Das stellt auch Bildungsarbeit vor neue Herausforderungen. Ob Lehrer_innen-Meldeportal, parlamentarische Anfragen zu Jugendzentren oder der Arbeit des ASTA – etablierte Bildungsinstitutionen und zivilgesellschaftliche Akteur_innen stehen im Fokus rechter Strategien. Der Umgang mit ihren Diffamierungen und Angriffen jedoch ist höchst unterschiedlich.

Wie sollte (kritische) Bildungsarbeit und Soziale Arbeit grundsätzlich aussehen und welche Prinzipien gelten dabei? Welche Ziele verfolgen die Neuen Rechten und welche Strategien nutzen sie? Was hilft im Konfliktfall? Und wie kann auf aktuelle gesellschaftliche Veränderungen reagiert werden?

Die LAG Kritische Bildung lädt in Kooperation mit dem ASTA zu einem zweitägigen Fachtag ein, der zum einen über Strategien und Ziele der Neuen Rechten informiert und zum anderen Einblicke in unterschiedliche Handlungsfelder der pädagogischen Praxis gibt. Gemeinsam wollen wir diese reflektieren und diskutieren, wie eine möglichst diskriminierungssensible, solidarische und emanzipatorische Bildung aussehen kann.

Termin: 23. und 24. September 2019, 9.30 Uhr bis 17 Uhr
Ort: Uni Bremen, GW2
Teilnahmegebühr: 10-20 Euro (nach Selbsteinschätzung)
Anmeldungen bitte bis zum 15.9.2019 an: lisa.kis[at]die-buchte.de